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Die vaginale pH-Balance in der Schwangerschaft

Störungen der vaginalen Intim-Balance – vorprogrammiert?

Mit der hormonellen Umstellung in der Schwangerschaft kommt es häufiger zu Störungen der vaginalen Balance: Der pH-Wert steigt dann etwas an und damit das Risiko für eine bakterielle Fehlbesiedlung. Auch Pilzinfektionen (Candida) breiten sich gerne unter der schwangerschaftstypischen Hormonkonstellation aus: Die Zellen der Vaginalhaut lagern vermehrt Zucker ein und bieten so besten Nährboden für zuckerliebende Pilze.

Gezielt therapieren

Wichtig: Auch wenn es inzwischen freiverkäufliche Antimykotika gibt, bitte behandeln Sie eine Pilzinfektion in der Schwangerschaft auf keinen Fall auf eigene Faust. Denn auch die bakterielle Vaginose - ebenso wie Mischinfektionen - rufen häufig ähnliche Beschwerden hervor. Hier ist eine sorgfältige Diagnose durch Ihren Arzt besonders wichtig. Ihr Frauenarzt wird Sie dann gezielt behandeln.

Vielen Frauen ist bereits bekannt, dass der vaginale pH-Wert in der Schwangerschaft eine besondere Bedeutung hat. Denn pH-Wert-Erhöhungen bedeuten nunmehr nicht nur ein erhöhtes Risiko für Infektionen im Vaginalbereich, sondern auch für Infektionen der Eileiter, Gebärmutter und Harnwege. Vorzeitige Wehen, Frühgeburten, geringeres Geburtsgewicht und schwere Infektionen im Wochenbett sind mögliche Schwangerschafskomplikationen einer bakteriellen Vaginose.

Bislang gibt es einige - leider aber nicht sehr komfortable - Behandlungs-Möglichkeiten für einen erhöhten pH-Wert in der Schwangerschaft:

  • mit Joghurt getränkte Tampons,
  • Vaginaltabletten oder Zäpfchen
  • Vaginalsalben mit Mehrfachapplikatoren.

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  • bioadhäsive Gelformulierung
    • läuft nicht aus
    • wirkt langanhaltend – nur jeden 3. Tag anzuwenden
  • normalisiert den vaginalen pH-Wert und beugt der Entstehung einer bakteriellen Vaginose vor
  • lindert schnell die typischen Beschwerden
    (unangenehmer Intimgeruch, veränderter Ausfluss, Brennen, Jucken)

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